»Hello Munich!« brüllt Pekka Toivonen seinem sprachlosen Publikum zu. Es ist perplex, verstummt nach einem Video, das mit allen Versatzstücken aus Porno- und Sex-Industrie spielt. Zwischen Latex-Fetisch, flottem Dreier, übergroßem Plastikpenis und Salatgurken kreiert Toivonen eine absurde Welt aus jungen Menschen, die mit gelangweilter Miene Sexualität mimen. Eine traurige Welt aus Klischees und Pornogesten, die jeglicher Erotik verlustig geht – und sich zugleich gnadenlos lustig macht. Das ist Kunst, das muss man schon mögen.