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James Cartwright – »Rethink«

Erzählerische Dichte, Entdecken, Erforschen in Kombination mit exzellentem Design und nutzerfreundlich gestalteten Inhalten - James Cartwright setzt als Editor von Printed Pages, einem Magazin für Kunst und Design, diese Haltung konsequent in Print und Web um. Die Website des Magazines, »It's Nice That« bietet eine überaus interessante Mischung vielfältigster Inhalte.

Pekka Toivonen – What the FAT

»Hello Munich!« brüllt Pekka Toivonen seinem sprachlosen Publikum zu. Es ist perplex, verstummt nach einem Video, das mit allen Versatzstücken aus Porno- und Sex-Industrie spielt. Zwischen Latex-Fetisch, flottem Dreier, übergroßem Plastikpenis und Salatgurken kreiert Toivonen eine absurde Welt aus jungen Menschen, die mit gelangweilter Miene Sexualität mimen. Eine traurige Welt aus Klischees und Pornogesten, die jeglicher Erotik verlustig geht – und sich zugleich gnadenlos lustig macht. Das ist Kunst, das muss man schon mögen.

Patrick Waterhouse: Colors

Ein »Wandler zwischen den Welten« des Grafikdesigns ist Patrick Waterhouse, dessen Zeichnungen, Drucke, Fotografien und Kunstbücher – wie die kürzlich gemeinsam mit Fabrica veröffentlichte Ausgabe von Dantes »Inferno« - von seiner großen Bandbreite zeugen. Als Chefredakteur von COLORS, einem monothematischen Magazin mit sechs zweisprachigen Ausgaben, schlägt er neue inhaltliche Wege ein: Verbindende Erzählstrukturen in Serie, veröffentlicht als COLORS Survival Guides.

Vom Wunderkind zum Großmeister des Designs: Mike Meiré

»Die wirklich interessanten Ansätze kommen genau dann, wenn der Einzelne bereit ist, seinen evolutionären Plan anzunehmen.« Seine Einstiegsthese kommentiert Mike Meiré im gleichen Atemzug so staubtrocken wie prägnant: »Ich weiß, das klingt jetzt erstmal Kacke ...«. Dabei ist seine Erklärung eigentlich recht simpel, denn am wichtigsten sind dem Designer, einst als Wunderkind des Designs gehypt und heute internationale Branchengröße, vor allem eher unmoderne Werte: Haltung. Subjektivität. Persönlichkeit. »Die Dinge polarisieren, weil sie so subjektiv sind. Das müssen sie.

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