Blog

Stefan Kiefer – Think Cover!

»Think Cover!« Stefan Kiefer kennt beide Seiten: 15 Jahre Illustrator, danach lange Jahre beim Spiegel als Art Director. Jetzt gibt er in Workshops seine Erfahrungen weiter, so auch auf der qved. »Das Beste, was man machen kann, passiert vorher: Im Kopf.« sagt Kiefer. »Denke Titel!«



Herbert Lechner – Das Bordell gedruckter Leidenschaft: der Kiosk

Sie sind wohlvertraute Straßenbekanntschaften im Stadtbild, wir kennen sie aus Filmen, Romanen und Fotos von Robert Doisneau, Berenice Abbott und Weegee; die Protagonisten von »How I met your mother« bedienen sich ihrer Kulisse ebenso wie »Sex and the City« oder »Men in Black«. Unverzichtbar sind die Zeitungskioske im Stadtbild moderner Großstädte: Als Begegnungsorte, kleine Versorgungsstationen zum Verkauf von Erfrischungen, Zigarren, Zeitungen, die aus der eher ländlichen Idylle ins Zentrum der Metropolen wanderten.

Patrick Rössler – Die Geburtsstunde der Stadtmagazine

Lebensgefühl, Lebensraum und Lebenswelt: In Illustrierten der 1920er Jahre spiegelt sich Urbanität wieder; Berichterstattung über das moderne Umfeld, die gleichzeitig Geburtstunde moderner Stadtmagazine markiert. Professor Patrick Rössler stellte auf seiner Online-Plattform www.illustrierte-presse.de rund 650 der wichtigsten Magazine aus diesem Zeitraum zusammen. 

Horst Moser – Die Zeitungen während der Fußball-WM im Wahnsinns-Modus

»So irre«: So knapp beschreibt Horst Moser Zeitungen und ihre Gestaltung während der Fußballweltmeisterschaft 2014: »Im Wahnsinnsmodus«, eine treffende Bestandsaufnahme für einen medialen Zeitgeist der Berichterstattung und Arbeitsweise.

Kati Krause – LET’S BUILD A BETTER INTERNET—WITH MAGAZINES!

Am liebsten denkt Kati Krause – erdenkt Geschichten, Konzepte und Strategien für Magazine, für die sie sich schon seit ihrer Kindheit begeistert. Damals, als die Elfjährige vor einem Münchner Supermarkt eine selbstgebastelte Zeitschrift mit Tierbildern und -geschichten verkaufte. Nach Zwischenstationen in den Kommunikationsabteilungen großer Netzplattformen wie etsy und dailymotion arbeitet sie seit 2014 wieder freiberuflich und macht – was auch sonst: Magazine.



Herlinde Koelbl – Targets



»Spuren der Macht«, »Schlafzimmer«, »Feine Leute« gehören zu den bekanntesten Langzeitprojekten der Fotografin Herlinde Koelbl. Auf der qved2015 stellt sie »Targets« vor: Eine verstörende Arbeit, in über sechsjähriger Arbeit und fast 30 Ländern entstanden, setzt sich Herlinde Koelbl mit den Zielen auseinander, an denen Soldaten das Schießen auf Menschen trainieren.

Illustrator Session


Am Anfang war ein Buchprojekt: »Freistil« zeigt über Jahre, was Illustratoren können und Illustration vermag. Was fehlt? »Erfrischendes, Neues, Radikales, Politisches, kurz: das, was weh tut, aus dem Mainstream herausragt.«. Eine provozierende Aussage, mit der Raban Ruddigkeit die erste große Session der qved 2015 eröffnet und nachfragt »Was bedeutet eigentlich Freiheit für Illustratoren?« in Zeiten des schnellen Wandels von Technologien, Perspektiven oder Trends.

Veronika Burian and José Scaglione – Type you can read: Typefaces for Newspapers that moving to the web and mobile apps

Sage und schreibe 5000 Kilometer liegen zwischen Spanien, wo Veronika Burian lebt und arbeitet – und ihrem Teampartner José Scaglione in Argentinien. Seit 2006 führen die beiden Schriftdesigner, die sich seit ihrem Masterstudium in Reading kennen, mit TypeTogether ein »virtuelles Atelier für Schriftgestaltung« führen.



Filip Blažek – TYPO Magazin

Alles begann mit einem Zufallsfund im Netz: Filip Blažek stieß bei einer eher zufälligen Suche auf ein Bild einer Kalligraphie, das ihn nicht mehr losließ. Und machte sich auf die Suche nach der Quelle: 1882 wurde das Typographie Magazin gegründet, das für Blažek zur Inspirationsquelle wurde – für sein eigenes Magazin TYPO, das sich seit 2002 mit der Praxis der Typografie beschäftigt und zu einer berührenden Erfolgsgeschichte wurde. 



Steve Watson – Stack: Discover a different independent magazine every month

Ein überaus spannendes, zukunftsorientiertes Konzept ist »Stack«: Steve Watson, der seine berufliche Laufbahn als Redakteur und Autor für FHM begann, für Firmenkunden wie Google und Playstation arbeitete, ist Magazinfan aus Überzeugung. Grund genug für Watson, einen ungewöhnlichen Abodienstleister zu gründen. 



Seiten

Subscribe to RSS-Feeds