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Edvard Vince – TALC magazine

Am Anfang der Entwicklung von »Talc«, einem Designmagazin für Erwachsene der modernen Zeit, stand das Internet. Gemeinsam mit Fauzia Musa, Autorin und Strategieentwicklerin, startete Designer Edvard Vince eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Die beiden Gestalter wollen unabhängig sein von klassischen Verlagen, wollen ihre Vorstellungen eines Magazins selbstbestimmt und ohne die Zwänge traditioneller Strukturen im Publishing umsetzen.

Frederik Frede – Freunde von Freunden

2009 als Online-Magazin gestartet, positioniert sich »Freunde von Freunden« als internationales Magazin: Der Titel ist dabei Programm, Frederik Frede und sein Team begannen mit Geschichten über ihre Freunde. Fokussiert auf Kreative, deren Sichtweisen und Lebenshaltungen sie in Interviews erzählen wollten. Mittlerweile sind aus dem Online-Magazin weitere Ableger entstanden: in über 50 Städten ist ein Netz aus freien Mitarbeitern entstanden, das Geschichten für Website, App und Printausgabe des Magazins liefert.

Danielle Pender – Riposte: A Smart Magazine for Women

Fünf Ideen, vier Zusammentreffen, drei Leitartikel und zwei Feuilletons plus eine »Ikone« – das ist das Konzept von Riposte, einem smarten Magazin für Frauen, das Danielle Pender 2012 gründete. Schon Teenager gelangweilt von den üblichen Publikationen und ihrem negativen Frauenbild, nervte Pender die einseitige Darstellung von Frauen in Magazinen so sehr, dass sie beschloss, sich mit Riposte anderen Themen und Aspekten zu widmen.

Christian Hanke – Looooongform | 5 perspectives on digital editorial

Liebe zum Detail. Maximaler Respekt für den Kunden. Erzählerische Dichte. Das sind die wesentlichen Eckpunkte, auf denen Christian Hanke seine Arbeit für zahlreiche Kunden von Startups über Verlage bis zu Großkunden wie Red Bull aufbaut. Zu seinen Lieblingsbeispielen der erzählerischen Dichte gehört die Reportage »Snowfall« der New York Times; die multimediale Veröffentlichung hat das, was im Netz publiziert worden ist, auf sehr nachhaltige Weise verändert.

Johannes Erler | Mirko Borsche | Lars Harmsen | Mario Lombardo – Designers' Battle

»Das wichtigste Utensil, das wir brauchen auf der Bühne, das ist ein Kasten Bier.« Boris Kochan zählt die Dinge auf, die für die Designers' Battle nötig sind: Noch ein Flipchart, ein paar Stifte. Barhocker, aufgeklappte Laptops und Stehtische stehen schon auf der Bühne. Moderiert von Johannes Erler, treffen sich dort Mirko Borsche, Erfinder von Editorials wie »jetzt« und »Neon«, Mario Lombardo, Gestalter von Magazinen wie »spex« und Lars Harmsen, Herausgeber von »slanted« – für einen Wettstreit der Designer.

Stefan Kiefer - Im Roten Rahmen

Auf Sylt geboren, in Nordfriesland großgeworden, das ist Stefan Kiefer, der sich selbst Unbeugsamkeit, eine gewisse Dickschädeligkeit und Beharrungsvermögen attestiert. Passende Charaktereigenschaften für einen Grafikdesigner und Art Director beim SPIEGEL: »Man muss manche Sachen durchhalten können in einem solchen Job« merkt Kiefer lakonisch an. »... dafür ist das ein toller Laden.« Mittlerweile ist Stefan Kiefer nicht mehr für die Titelseiten zuständig, sondern gestaltet die Monatsmagazine des SPIEGEL.

Lena-F. Naerger, Mirjam Sieger und Linda Moers – EINS EINS EINS

»Perfekt, bei der #qved dem Düsseldorfer Karneval fast völlig zu entgehen!« Lachen im Publikum, als Mirjam Sieger in die Vorstellung der Plattform »EINS EINS EINS« startet. Eine Plattform, die Verknüpfungen herstellen, Übersicht schaffen und Zusammenhänge zwischen Magazinen und ihren Machern aufzeigen möchte. Nicht zwingend mit dem Ziel, aktuell zu sein – Auswahl und Chronologie der ausgewählten Projekte folgt dabei meistens den individuellen und variablen Interessenschwerpunkten der Macherinnen von »EINS EINS EINS«.

Patrick Waterhouse: Colors

Ein »Wandler zwischen den Welten« des Grafikdesigns ist Patrick Waterhouse, dessen Zeichnungen, Drucke, Fotografien und Kunstbücher – wie die kürzlich gemeinsam mit Fabrica veröffentlichte Ausgabe von Dantes »Inferno« - von seiner großen Bandbreite zeugen. Als Chefredakteur von COLORS, einem monothematischen Magazin mit sechs zweisprachigen Ausgaben, schlägt er neue inhaltliche Wege ein: Verbindende Erzählstrukturen in Serie, veröffentlicht als COLORS Survival Guides.

Vom Wunderkind zum Großmeister des Designs: Mike Meiré

»Die wirklich interessanten Ansätze kommen genau dann, wenn der Einzelne bereit ist, seinen evolutionären Plan anzunehmen.« Seine Einstiegsthese kommentiert Mike Meiré im gleichen Atemzug so staubtrocken wie prägnant: »Ich weiß, das klingt jetzt erstmal Kacke ...«. Dabei ist seine Erklärung eigentlich recht simpel, denn am wichtigsten sind dem Designer, einst als Wunderkind des Designs gehypt und heute internationale Branchengröße, vor allem eher unmoderne Werte: Haltung. Subjektivität. Persönlichkeit. »Die Dinge polarisieren, weil sie so subjektiv sind. Das müssen sie.

Session I – Illustration und Einführung

»Illustratoren in einer Schuhschachtel mit draufkopierten Handynummern«, so beschreibt Raban Ruddigkeit die unkonventionellen Anfänge von »Freistil«, einer Website, die rund 1000 Illustratoren vorstellt – mittlerweile alphabetisch sortiert, ergänzt um Geschichten und persönliche Profile der vertretenen Illustratoren, von denen Ruddigkeit fünf zu einem Gespräch versammelt hat:

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