Alberto Manguel

Alberto Manguel (*1948 in Buenos Aires) lebte in Frankreich, England, Italien und Tahiti, während er sich mit Rezensieren, Übersetzen, Redigieren und Lesen beschäftigte. 1980 verfasste er mit Gianni Guadalupi »The Dictionary of Imaginary Places«. Manguel schrieb regelmäßig für kanadische Zeitungen, die Canadian Broadcasting Corporation, die »New York Times« und das »Svenska Dagbladet«. 1992 gewann sein Roman »News from a Foreign Country Came« den McKitterick Preis. Er leitete fünf Jahre lang das Maclean Hunter Arts Journalism Program am Banff Centre for the Arts und wurde als Distinguished Visiting Writer im Rahmen des Markin Flanagan Program an die Universität von Calgary berufen. Er bekleidete weitere Positionen: Professor an der Freie Universität (Berlin); Rosenbach lecturer, University of Pennsylvania; Pierre Menard Chair, University of San Martin, Buenos Aires; Massey Lecturer, Canada; Lecturer at Boston University und viele andere. Er ist ein festes Mitglied der Royal Society of Literature, London, und Förderer des PEN UK »Free the Word« Programm. Neben zahlreichen Preisen wurden ihm die Guggenheim Fellowship sowie der Ehrendoktor der Universität Liège und der Anglia Ruskin University verliehen. Manguel trägt den Titel Officier de l'Ordre des Arts et des Lettres.

Mondion, FR
Alberto Manguel
Back